Etappe 3: Goetheweg
Torfhaus - Abbegraben / Großes Torfhausmoor - Quitschenberg
- Eckersprung / ehemalige Grenze - Goetheweg / Goethemoor - Brocken
- Brockenchaussee - Glashüttenweg - Trudenstein - Drei Annen
Hohne - Steinbachtal - Königshütte
Etappenlänge: 23,5 km, ca. 7 Stunden
Zum
Greifen nah erscheint die 1142 Meter hohe Brockenkuppe vom Startpunkt
Torfhaus. Auf dem Goetheweg wandert man dem deutschesten aller Berge
entgegen.
Die Siedlung Torfhaus wurde bereits im Jahre 1713 gegründet,
als man begann in den umliegenden Mooren Torf abzubauen. Von hier
aus begann Johann Wolfgang von Goethe am 10. Dezember 1777 in Begleitung
von Förster Degen seine erste Brockenbesteigung. Das unwegsame
Gelände, die unberührte Natur und bizarre Formen am Wegesrand
hinterließen bei ihm einen nachhaltigen Eindruck. Sein Brockenerlebnis
verarbeitete Goethe im "Faust".
Der
Harzer-Hexen-Stieg folgt dem Goetheweg entlang des Abbegrabens,
einem 1540 m langen Teilstück des Oberharzer Wasserregals,
am Quitschenberg vorbei, bis zum Eckersprung. Hier verlief die ehemalige
Grenze zwischen DDR und Bundesrepublik Deutschland.
Schlungsklippen,
Ahrensklint, Trudenstein: oberhalb von Schierke führt der Weg
vorbei an urigen Felsen und durch dichte Wälder zu unserem
Etappenziel, direkt am Bahnhof der Harzer Schmalspurbahn.
Übernachtung/ Information: Schierke (Tel. 039455/310),
Drei Annen Hohne (über Wernigerode, Tel. 03946/633035), Nationalparkhaus
Brocken (Tel. 039455/50005).
Diese stellt
ein beliebtes Ausflugsziel dar und lockt vor allem in der warmen
Jahreszeit zahlreiche Besucher an. Regelmäßig finden
dort kulturelle und musikalische Veranstaltungen
statt. Rund um die historische Bahn gibt es einen regelrechten Fan-Kult.
Deshalb werden in einem Shop zahlreiche Souvenirs angeboten. Neben
Ansichtskarten und Kalendern über Spielzeug für Kinder
bis hin zu Textilien werden allerhand Produkte rund um die Bahn
angeboten. Das Unternehmen lässt zum Beispiel auch T-Shirts
bedrucken, die Besucher als Andenken erwerben können.
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